SP, Matthias Aebischer - Public Sector Insight

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Im Rahmen der Interviewserie teilen Persönlichkeiten aus der Schweizer Politik, Wirtschaft, Forschung und Medien ihre Meinungen zu technologischen Entwicklungen, Erwartungen an die Schweizer Verwaltungen und empfehlen ihr Lieblingsbuch. Die Äusserungen und Meinungen in den Interviews sind persönlicher Natur. Im Rahmen der Serie beziehen Exponenten unterschiedlicher Organisationen und Parteien Stellung. Deloitte ist unabhängig, neutral und unterstützt keine politischen Institutionen.

Matthias Aebischer

Matthias Aebischer wurde 2011 im Kanton Bern für die SP in den Nationalrat gewählt. Vor seiner Laufbahn in der Politik hat er das staatliche Lehrerseminar besucht und war als Lehrer in Ligerz tätig. 1990 wechselte er in den Journalismus und war unter anderem beim Schweizer Radio DRS sowie dem Schweizer Fernsehen. Als Redaktor, Moderator oder Reporter war er für Sendungen wie der „Club“, „Kassensturz“ oder die „Tagesschau“ vor und hinter der Kamera aktiv. Weiter war er mehrere Jahre Lehrbeauftragter im Bereich Medien und Kommunikation an der Universität Freiburg tätig.

Matthias Aebischer ist unter anderem Präsident des Dachverbandes der Schweizerischen Film- und Audiovisionsbranche Cinésuisse, des Stiftungsrates Stockalperturm im Wallis und der Laufsportveranstaltung Grand-Prix von Bern.

Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen für den öffentlichen Sektor in den nächsten 5 Jahren?

Das Ansehen des öffentlichen Sektors ist der Schweiz, im Vergleich zum Ausland, sehr gut. Es gilt, dieses gute Renommée zu behalten.

Welche Technologie wird unser Leben in fünf Jahren grundlegend verändern? Und welche Gefahren sehen Sie in der technologischen Entwicklung?

Die Digitalisierung wird viele Berufsbilder im öffentlichen Sektor noch weiter verändern. Das heisst, dass sich auch der Mitarbeiter und die Mitarbeiterin verändern müssen. Das heisst: Sich weiterbilden, neue Kompetenzen erwerben, agil bleiben.

Welche Erwartungen haben Sie als Bürger an die Schweizer Verwaltungen?

Die Schweizer Verwaltung hat eine hohe Glaubwürdigkeit, weil sie gerecht, unabhängig und unbestechlich ist. Ich erwarte, dass das so bleibt.

Was würden Sie in der Schweiz sofort ändern, wenn Sie die Möglichkeit dazu hätten?

Ich bin Politiker. Wenn ich etwas ändern möchte, kann ich das tun. Das letzte Wort hat in der Schweiz zum Glück immer noch das Volk.

Welches Buch empfehlen Sie als „Must Read“?

„Am Hang“ des kürzlich verstorbenen Schriftstellers Markus Werner gefällt mir nach wie vor sehr gut.

Mit welcher berühmten Persönlichkeit (am Leben oder nicht) würden Sie gerne Abend essen – und warum?

Das tönt jetzt etwas banal. Aber ich würde gerne mit Roger Federer zu Abend essen. Das stelle ich mir spannend vor.

Papierrechnung oder E-Rechnung? Immer mehr E-Rechnung.
iOS oder Android? Ich bin leider ein Apple-Kunde. Leider deshalb, weil mich die Ausspielung der Marktmacht ab und zu nervt.
Eishockey oder Fussball? Sorry, beides. Ich bin zwar ein Fussballer, habe als Sportreporter aber liebend gerne Eishockey kommentiert.
Auto oder öV? ÖV, ganz klar. Ich habe gar kein Auto.
Bern oder Zürich? Ich mag beide Städte sehr. Bern ist meine Heimat.
Berge oder Strand? Strand

Weitere Interviewserien:


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Philipp Roth - Partner, Public Sector

Philipp Roth ist Partner bei der Deloitte Consulting AG und ist Leiter des öffentlichen Sektors in der Schweiz. Mit mehr als 17 Jahren Projekterfahrung in der Bundesverwaltung, sowie in verschiedenen Kantonen und Städten, verfügt er über ein sehr grosses Fach- und Prozesswissen. Zudem hat Philipp verschiedenste Organisationen im Bereich Digitalisierung und Automatisierung, sowie auf strategischer als auch auf operativer Ebene beraten.

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Jen Frei - Senior Consultant, Public Sector

Jen Frei ist ein erfahrener Berater bei Deloitte im Team Business Design mit Fokus auf den öffentlichen Sektor in der Schweiz. Er ist spezialisiert auf Business Analysen, Operational Excellence Initiativen sowie Projekt- und Programm-Management.

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