Sonnige Aussichten: Optimismus von Schweizer CFOs nimmt weiter zu - Banking blog

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Die positiven Nachrichten überwiegen bei der aktuellen CFO-Umfrage: Konjunkturerwartungen und Prognosen für das eigene Unternehmen werden von den teilnehmenden Finanzchefs mehrheitlich optimistisch beurteilt und übertreffen die Einschätzungen von vor drei Monaten noch einmal. Bank-CFOs sind dabei noch optimistischer als CFOs anderer Branchen. Insgesamt werden auch die Umsatz- und Margenerwartungen positiver eingeschätzt als im Vorquartal, hier fallen die Einschätzungen von Bank-CFOs aber weniger optimistisch aus. Aus Bankensicht trüben Regulierungen, das Zinsumfeld und die Herausforderungen durch den digitalen Wandel das insgesamt positive Bild.

Optimistische Konjunktur- und Unternehmensaussichten

Schweizer CFOs bleiben optimistisch. 71% haben positive Konjunkturerwartungen für die nächsten 12 Monate, 66% erwarten im gleichen Zeitraum eine positive Entwicklung ihres Unternehmens.

76% erwarten aktuell einen Anstieg der Umsätze in den nächsten 12 Monaten, gegenüber 11%, die einen Rückgang erwarten. Die Margenerwartungen fallen weniger optimistisch aus als die Umsatzwartungen, können im Vergleich zum Vorquartal aber zunehmen. Zum erst zweiten Mal in 2 Jahren gibt es eine Mehrheit, die von steigenden operativen Margen ausgeht (38% gehen von steigenden Margen aus, 28% von fallenden). Bank-CFOs übertreffen den Konjunkturoptimismus ihrer Kollegen aus anderen Branchen – die Aussichten für Umsätze und Margen fallen allerdings verhaltener aus.

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Politische Unsicherheit in Grossbritannien und USA nimmt zu

Die Unsicherheit im ökonomischen und finanziellen Umfeld bleibt aus Sicht der CFOs erhöht, nimmt aber auf den niedrigsten Wert seit Aufhebung der Wechselkursuntergrenze ab. Mit Abstand die weiterhin drängendsten Risiken aus Sicht von Schweizer CFOs aus allen Branchen bleiben geopolitische Risiken und der starke Schweizer Franken. Aus Bankensicht sind Regulierungen, das Zinsumfeld und die Herausforderungen durch den digitalen Wandel die grössten Risiken. Vor allem Digitalisierung als Risiko wird deutlich häufiger erwähnt als zuvor. Hierunter werden sowohl Herausforderungen aufgrund neuer, digitaler Geschäftsmodelle als auch Cyber-Security-Risiken verstanden.

Risiken

Was sind die grössten internen und/oder externen Risiken für Ihr Unternehmen in den nächsten 12 Monaten? (Angabe von bis zu 3 Risiken)

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Digitalisierung als Investitionsschwerpunkt

Ob Herausforderung oder Chance, Digitalisierung wird immer wichtiger. Nahezu alle Bank-CFOs und 80% aller Teilnehmer insgesamt geben an, dass Investitionen in Digitalisierung an Priorität für ihr Unternehmen zugenommen haben. Am zweitwichtigsten werden Investitionen in die digitalen Fähigkeiten der Mitarbeiter gesehen. Digitalisierung wird mehrheitlich zur Entwicklung und Steuerung interner Prozesse herangezogen, aber auch die Digitalisierung von Verkaufskanälen, Produkten und Dienstleistungen sowie digitale Geschäftsmodelle sind inzwischen Prioritäten für viele Unternehmen.

Informationen zur Deloitte CFO-Umfrage:

Die CFO-Umfrage von Deloitte ist die einzige Befragung in der Schweiz, die sich mit den Meinungen und Einstellungen von CFOs zu Geschäftsaussichten, Finanzierungen, Risiken und Strategien befasst. An der aktuellen, 32. Umfrage haben sich 101 CFOs beteiligt. Die kompletten Ergebnisse der Umfrage finden Sie auf: www.deloitte.com/ch/cfosurvey.

 

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Michael Grampp - Leiter Research & Chefökonom

Michael ist Deloitte’s Chefökonom in der Schweiz und Leiter der Europäischen CFO Survey. Er arbeitet seit acht Jahren für Deloitte und führt das Schweizer Research Team welches führende Thought Leadership Publikationen und Studien erstellt. Er verfügt über mehrere Jahre Berufserfahrung als Unternehmensberater und Manager in operativen Geschäftsbereichen unterschiedlichster Branchen. Michael hat einen Uniabschluss in Volkswirtschaftslehre, Marketing und einen Doktor in Betriebswirtschaftslehre.

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Dennis Brandes - Research Manager

Dennis Brandes ist Research Manager bei Deloitte Insight Switzerland in Zürich. Seine Spezialgebiete sind die Schweizer Wirtschaft, das Schweizer CFO Survey, sowie die Financial Services Industrie. Nach fünf Jahren in der Research-Abteilung einer der größten Banken der Schweiz, wo er sich auf internationale Aspekte der Schweizer Wirtschaft konzentriert hatte, kam er im Dezember 2010 zu Deloitte.

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